Rahmen mit einer Karte fotografieren, den Rest erledigt die Seite: Sie findet Karte und Rahmen, rechnet das Foto gerade und misst den Steckdosen- oder Schalterrahmen in Millimetern.
Das Foto bleibt auf deinem Gerät
So fotografierst du richtig
Nimm irgendeine Karte im Scheckkartenformat (85,60 × 53,98 mm), auf der nichts Persönliches steht: Blutspendeausweis, Mitgliedsausweis, Bibliotheks-, Kunden- oder Hotelkarte. Deine Bankkarte bleibt im Portemonnaie. Farbige Karten werden besser erkannt als weiße.
Halte die Karte quer und mittig flach auf den Rahmen. Sie ist etwas breiter als der Rahmen und liegt links und rechts auf. Die Rahmenecken oben und unten bleiben frei.
Halte sie mit einem Finger in der Kartenmitte fest oder klebe sie mit einem Streifen Malerkrepp an. Ein Daumen an einer Ecke ist kein Problem: Die Seite misst an den geraden Kanten, nicht an den runden Ecken.
Fotografiere aus 30 bis 40 cm, möglichst gerade auf die Wand. Leicht schräg oder verdreht ist in Ordnung. Nimm die normale 1×-Kamera, nicht das Weitwinkel (0,5×). Blitz aus, Raumlicht an.
Fertig. Die Seite sucht Karte und Rahmen selbst. Nur wenn eine gelbe Linie danebenliegt, ziehst du sie zurecht.
Leg ein Lineal, einen Zollstock oder die cm-Skala des Geodreiecks quer und mittig flach auf den Rahmen, Skala gut lesbar.
Fotografiere wirklich frontal, Handy parallel zur Wand. Mit einem Lineal kann die Seite nur den Maßstab bestimmen, keine Schräglage ausgleichen.
Tippe zwei Striche mit bekanntem Abstand an, zum Beispiel 0 und 10 cm, und trag den Abstand ein. Je weiter auseinander, desto genauer.
Prüfe die gelben Rahmenkanten und zieh sie bei Bedarf an die Außenkante.
Die Karte liegt in derselben Ebene wie die Rahmenfront. Darum stimmt der Maßstab genau dort, wo gemessen wird.